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Und es ward Licht  
„Kaleidoskop des Glaubens“ erstrahlt mit DTS, Vari*Lite und MA Lighting

Friedensappell in Farbe  
„The Armed Man” mit Ayrton, DTS, Vari*Lite, De Sisti, Eurotruss und MA Lighting aufgeführt

Kirche als Kunstwerk  
St. Stephans Dom Passau mit DTS, Vari*Lite und MA Lighting illuminiert

Nordlichter in Tirol  
grandMA replay unit für Swarovski verwendet

Digitale Sinneserfahrung  
Kirche mit Barco DML-1200 eindruckvoll in Szene gesetzt

Einfach himmlisch  
Stephansdom mit DTS und MAJOR illuminiert

Kein finsteres Mittelalter  
Burgjubiläum aufwendig illuminiert

Gotik in Farbe  
Luminale Projekt mit MAJOR, Pulsar, DTS und MA Lighting Produkten realisiert

Farbige Fassade  
Ayrton Moduled 318C für Hotelbeleuchtung verwendet

Stimmungsvoll Einkaufen  
„Stadion Center Wien“ mit MA Lighting Netzwerk ausgestattet

Religion im Rampenlicht  
Lichtinstallation im Bamberger Dom mit Major Mini-MultiPAR realisiert

Radisson SAS setzt auf die Zuverlässigkeit der MA Digital-Dimmer  
44 Wall Mount Geräte für die komplette Hotelbeleuchtung

Überseemuseum lässt Exponate in neuem Licht erscheinen  
Über 160 Scheinwerfer der Spotlight Mini Serie installiert

Farbtupfer im arabischen Wüstensand  
40 Clay Paky Wechsler illuminieren das Conference Palace Hotel

Eine Eins für das höchste Bürogebäude Münchens:  
Aluplatten erlauben schnelle und flexible Montage von Pulsar ChromaPanels

grandMA replay unit sorgt für Einkaufsstimmung:  
h+p licht und adapoe sound installierten Lichtequipment in der Neuen Mitte Jena

Marc Chagall stand Pate für „Blaue Nacht“  
Illumination versetzte Balingen in stimmungsvolle Atmosphäre

Clay Paky bringt Farbe auf die Fassade  
CP Color 575 und V.I.P. 1200 geben Firmensitz neuen Touch

Unterirdisch gut  
Steglitzer Kreisel bekennt Farbe im Souterrain

Lichtgestalten im Übersee-Museum Bremen  
Umbau ist abgeschlossen

Licht und Finsternis  
Die 4. Paderborner Museumsnächte

Jaguar Haus Kleine - Präsentation des X-Type  
Eine Katze zeigt ihre Krallen

Enjoy Firmensitz, Paderborn  

Parklichterfest Bad Oeynhausen  

Sparrenburg, Bielefeld  


 
  Und es ward Licht
  „Kaleidoskop des Glaubens“ erstrahlt mit DTS, Vari*Lite und MA Lighting
 
   
  Im Zuge der „Langen Nacht der Kirchen“ präsentierte sich der Linzer Mariendom nicht nur in unterschiedlichste Lichtstimmungen getaucht, sondern begleitet von der Orgelmusik Johann Sebastian Bachs vereinten sich dort Musik und Licht zu einer eindrucksvollen Performance. Traditionelles und Modernes, Gebet und Diskussion standen in dieser Nacht im Mittelpunkt, die parallel in 730 österreichischen Gotteshäusern mit über 3.500 Veranstaltungen und 350.000 Besuchern gefeiert wurde. Allein in Linz waren es über 70.000 Besucher, von denen eine Vielzahl den Mariendom besuchte. Lichtdesigner Michael Kantrowitsch war maßgeblich für das Projekt „Kaleidoskop des Glaubens“ im Dom verantwortlich.

Für die Umsetzung seines Lichtdesigns setzte Kantrowitsch auf das Produktportfolio von Lightpower: „Es bietet insbesondere für meine Sakral- und Architekturprojekte hervorragende Lösungen. Bei dieser besonderen Art von Beleuchtungsaufgabe sind eine Vielzahl von Kriterien entscheidend - unter anderem die Farbmischung, die Abbildungsqualität und die Lautstärke der eingesetzten Produkte.“

„Zum wiederholten Mal habe ich aufgrund ihrer Farbmischung und des Licht-Outputs die exzellenten LED-Produkte von DTS verwendet“, fuhr Kantrowitsch fort, „Mit 76 DTS FOS 33 Full-Colour Bars beleuchteten wir alle Säulen des Domes von zwei Seiten. Auf diese Weise erzeugten wir aus jeder Betrachtungsposition im Raum Tiefe und Spannung. Mit dem großen Bruder, dem FOS 100 Full-Colour, gestalteten wir die obere Fenstergalerie mit farblich variierendem Streiflicht. Als weitere Scheinwerfer von DTS kamen Delta B und Delta R Full-Colour bei der Beleuchtung von Bögen, Kuppeln und Fenstern der Apsis sowie im Zuschauerbereich zum Einsatz.“

Mit diesen drei LED-Fixtures gliederte Kantrowitsch den weitläufigen Kirchenraum in Hauptschiff (Säulen), Umgebung des Schiffes (Fenster in Seitenschiffen und Apsis) und Obergalerie (Große Fenster). „Diese architektonischen Ebenen wurden kontinuierlich zueinander in Beziehung gesetzt, da sie wechselnd in kontrastiven Farben oder aber auch monochrom bespielt wurden.“

Als Moving Lights wurden unter anderem Vari*Lite VL1000 TSD genutzt. „Bei der Wahl dieses Moving Lights gab es keine Kompromisse: Im Kirchenschiff, unmittelbar in der Nähe der Besucher, durfte es keine störenden Lüftergeräusche geben. Dafür ist der VL1000 TSD ideal. Auch seine Blendenschieber zur Hervorhebung architektonischer Details waren in diesem Projekt sehr wichtig. So wurden die VL1000 TSD zur Betonung der oberen und unteren Fensterreihen genutzt.“

Mithilfe von zwei Vari*Lite VL 3500Q Spots auf der Orgelbühne inszenierten Kantrowitsch und sein Team die Rückseite des Raumes. „Darüber hinaus konnten wir mit diesen Moving Lights die Distanz von fast 90 Metern zu den Akteuren am Altar bequem überbrücken“, erläuterte der Lichtdesigner.

Elf DTS XR2000 dienten zur Bespielung des Altarraums, Beleuchtung des Hochaltars sowie Ausleuchtung der Künstler. „Einer der Scheinwerfer befand sich hinter dem Altar und hinterleuchtete das Kreuz, um es im Mittelschiff über den Köpfen der Besucher an die Decke zu projizieren. Verstärkt und dramatisch überzeichnet wurde dieser Effekt mit sechs der insgesamt acht DTS XR300 Beam FAR, die ebenfalls hinter dem Hochaltar positioniert waren. Sie erzielten den bereits in der Visualisierung mit grandMA 3D dargestellten Effekt eines gleißenden Strahlenkranzes hinter dem Kreuz mit Bravour.“

Im Außenbereich wurde der Dom mittels DTS XR3000 Moving Lights angestrahlt und mit einer Sequenz wabernder Gobos und farbiger Anstrahlungen des Eingangsportals und des 135 Meter hohen Turmes bespielt.

Die Steuerung erfolgte über ein MA Lighting Netzwerk bestehend aus 2 x MA Digital Dimmern 12 x 2,3kVA , 1x MA NSP (Network Signal Processor)und einer grandMA full-size mit einer grandMA light als Backup. Der Dom wurde in der Vorbereitungsphase komplett mittels grandMA 3D visualisiert.

Michael Kantrowitsch von arsluminis lighting design war für Konzept, Lichtdesign, Programmierung und Operating zuständig und hatte die technische Leitung inne. Projektinitiator Sebastian Frankenberger arbeitete mit am Konzept und sorgte für die Organisation sowie die theologische Beratung. Marius Bieckmann von arsluminis lighting design war als Oberbeleuchter und Programmierer (Außenbereich) tätig. Zur Licht-Crew gehörten weiterhin Kai Ottenhues, Philipp Muschwitz und Christopher Baines. Pielage Showtechnik lieferte das Licht-Equipment.

Fotos – Copyright: Lukas Musilek